Skurrile Milchshakes

April 13, 2011

Am 12. März fand in Neuseeland das Wildfood-Festival statt.
Neben zahlreichen skurrilen Sachen wurden auch Milchshakes aus Pferdesperma angeboten.

Hier gibts mehr dazu:
newspoint.cc….

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Nanotubes: bald das neue Trendfood?

March 18, 2010

Wer schon immer mal wissen wollte, ob er die Nanotubes (CNTs (Kohlenstoffnanoröhren)), mit denen er gerade im Labor arbeitet, auch essen könnte, muss das jetzt nicht mehr in einem waghalsigen Selbstversuch testen.

Eine Studie an Mäusen hat ergeben, dass der Verzehr von Nanotubes relativ unbedenklich ist. Bei Dosen bis zu 1g/kg Körpergewicht konnten weder eine akute Toxizität noch irgendwelche Verhaltensauffälligkeiten festgestellt werden.
Nur injizieren sollte man sie nicht.

mehr darüber gibts hier: http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/nn901573w

Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man Nanotubes auch in Lebensmitteln findet.
Die Möglichkeiten, damit Werbung zu machen, wären jedenfalls gut:
“Abnehmen leicht gemacht: mit unserer neuen Nanodiät” 😀
Ob das was bringt ist nebensächlich, hauptsache es hört sich gut an.

Rinderzunge

February 11, 2010

Letzte Woche war ich in einem Restaurant, in dem es relativ traditionelle deutsche Küche gibt.  Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen irgendwas mit Wild zu bestellen. Allerdings stand vor dem Eingang eine Tafel mit der Aufschrift “Tagesmenü: Rinderzunge mit…” , die mein Interesse weckte.

Hab mir das dann auch bestellt und das kam:

Als Vorspeise gabs eine sehr leckere Tomatencremesuppe und als Beilage Speckbohnen und Kroketten, die ich aber gegen Spätzle getauscht hab.

Nun aber zur Zunge: Eigentlich hatte ich erwartet etwas relativ zähes zu bekommen. Von dem was kam war ich dann allerdings positiv überrascht. Das Fleisch war sehr zart, abgesehen von den Rändern, die etwas fester waren (vor allem Richtung Zungenspitze). Auch vom Geschmack her hatte ich mir das schlimmer vorgestellt. Das Fleisch war in Verbindung mit der Soße sogar ziemlich lecker und hatte kaum Eigengeschmack. Abgesehen von den schon erwähnten Rändern, die in etwa so geschmeckt haben, wie Hundefutter riecht. Allerdings nicht sehr intensiv.  Alles in allem hat es sich gelohnt.

Mein Wild hab ich dann ein paar Tage später bekommen in dem selben Restaurant.

An dieser Stelle mal ne klare Empfehlung für dieses Restaurant: http://www.gasthaus-feldberg.de/

Vitelotte

December 28, 2009

Vitelotte ist der Name einer Kartoffelsorte, die sich durch ihren violett-blauen Mehlkörper auszeichnet.

Und eben diese Kartoffel hab ich vor kurzem zufällig in der Gemüseabteilung eines Kaufhauses gefunden und sie aus Interesse mitgenommen ohne mir zu überlegen, was ich damit überhaupt anstelle. Hab mich dann für simple Bratkartoffeln entschieden. Immerhin war Heiligabend und die Belastung der Küche ohnehin schon groß genug 😉 .

Hab sie zuerst geschält, was im Vergleich zu anderen Kartoffelsorten etwas Zeitaufwendiger war. Die Knollenform ist recht ungleichmäßig, die Schale relativ dick und es gibt viele Augen.

(nach dem Schälen)

Nach dem Schälen hab ich sie dann gekocht.

Was ich Interessant fand war, dass sich das Wasser beim Kochen grün gefärbt hat und nicht etwa den Farbton der Kartoffel angenommen hat. Außerdem haben sie etwas an Farbe verloren.

Nach dem Kochen hab ich sie dann klein geschnitten und mit etwas Butter, Zwiebeln, Speck, Pfeffer, Meersalz und Kümmel in die Pfanne gehauen. Das kam dabei raus:

Imo ist das zumindest optisch eine nette Abwechslung zu herkömmlichen Kartoffeln.

Geschmacklich haben sie sich allerdings nur wenig von den Kartoffeln unterschieden, die ich sonst so zubereite.

Küche oder Labor?

December 18, 2009

Folgendes Video zeigt, wie man im Labor einen Kuchen backen kann.

Man könnte jetzt natürlich die Sinnhaftigkeit davon anzweifeln, aber ich finds ziemlich cool.

Zumal sich imo manche Laborgeräte in der Küche als durchaus praktisch erweisen würden. Magnetrührer fänd ich z.B. klasse.

Tequila mit Wurm

December 17, 2009

… oder genauer: Mezcal Gusano Rojo mit Wurm

Gestern Abend war ich mit ein paar Freunden beim Mexikaner. Nach dem sehr leckeren Essen wollten wir noch einen Tequila zum Magen Spülen trinken und sahen uns erst mal von der riesigen Auswahl erschlagen, bis der unterste mit der Bezeichnung “Mezcal Gusano Rojo mit Wurm” unser Interesse weckte. Nach einer kurzen Suche bei einer bekannten online Suchmaschine (jaja, mobiles Internet ist schon was feines) und kurzem Nachfragen beim Kellner war klar, dass in diesem Tequila wohl ein Wurm sein musste.  Ein paar von uns waren dann auch so mutig diesen zu bestellen.

Das ist gekommen:

die Flasche

Ansicht von unten, der Wurm ist deutlich zu erkennen.

Was hat das mit dem Wurm auf sich?

Mezcal ist eine mexikanische Spirituose, die aus der Agave Pflanze hergestellt wird.  Es gibt recht viele verschiedene Sorten (u.a. Tequila), die uns im Moment aber alle nicht interessieren ;).  “Mezcal Gusano Rojo” wird jedenfalls aus 100% Agave hergestellt.  Nun aber endlich zum Wurm. Dieser Wurm ist eigentlich kein Wurm sondern eine Mottenraupe, die in der Agave lebt. Warum dieser in dem Mezcal ist, ist nicht eindeutig. Nach der einen Theorie wurde der Wurm früher dem Mezcal beigefügt, um den Alkohol gehalt zu überprüfen. Ist der Wurm verwest, war der Alkoholgehalt zu gering. Eine andere Theorie sagt, es sei lediglich ein Marketing-Gag.

Und der Legende nach, wird dem, der den Mut aufbringt, diesen Wurm runter zu schlucken, besondere Kraft zu teil 😉

Wer mehr darüber wissen möchte, möge bei wikipedia oder auf der Seite des Herstellers schaun.

Interessant wäre an dieser Stelle noch die Frage des Geschmacks.

Den Mezcal selber konnte man trotz seiner 38% recht gut pur trinken. Der Wurm hatte allerdings keinen schmeckbaren Eigengeschmack.

Herzlich willkommen

December 17, 2009

… in meinem Blog (oderso)

Ich beginne am besten mal mit einer kleinen Vorstellung:

Ich bin eigentlich ein ganz normaler Typ anfang 20, der gerne mal etwas ausgefallenere Sachen isst.

Ich würde einfach mal spontan in der Raum stellen, dass es nicht viele Speisen gibt, die ich nicht zumindest mal probieren würde (abgesehen von den Suppen in unserer Mensa 😉 ), vorausgesetzt es ist für Menschen zubereitetes Essen. Besonders gerne probiere ich Sachen aus anderen Kulturen. Außerdem koche ich selber gerne.

Und in diesem Blog werde ich von meinen kulinarischen Entdeckungsreisen erzählen und meine Abenteuer schildern.

Vielleicht auch hin und wieder mal skurrile Fundstücke rund ums Essen oder Rezepte^^

In diesem Sinne: guten Appetit